2022

Aktuelle Corona-Schutzmaßnahmen

Liebe Auszubildende, BvBler und Maßnahmeteilnehmende, 
liebe Eltern und gesetzliche Vertreter,  

unser Hygiene- und Testkonzept ist mit den Gesundheitsbehörden immer aktuell abgestimmt. Es hat sich in der Vergangenheit schon vielfach bewährt.

Seien Sie bitte sorgsam und umsichtig – und vor allem: Bleiben Sie gesund!

Ihr Kolping-Berufsbildungswerk in Brakel

Tel.: 05272 301-0
Mail:

Den Erlass des Ministeriums finden Sie hier auf der Internetseite des Landes NRW (auch in leichter Sprache): Coronavirus | Das Landesportal Wir in NRW 

Ausbildungsfahrt zur Kverneland Group Soest

Wie sieht ein Arbeitsalltag in einem international produzierendem Unternehmen aus, wie viele Maschinen werden pro Tag fertiggestellt und was bedeutet „just-in-time“-Produktion konkret?

Antworten auf diese Fragen erhielten die angehenden Fachpraktiker*innen für Metallbau, die Fachpraktiker*innen für Zerspanungsmechanik und die Zerspanungsmechaniker*innen (Vollberuf) des Kolping-Berufsbildungswerkes in Brakel (KBBW Brakel) auf ihrer Exkursion in das Kverneland Group-Werk in Soest Anfang November.

Während einer zweistündigen Werksführung erlebten die angehenden Fachkräfte der Metalltechnik, welche Schritte von der Materialanlieferung über die Bearbeitung, Lackierung und Montage der verschiedensten Sämaschinen und Kreiseleggen notwendig sind. Sie folgten aufmerksam den Ausführungen Hendrik Scholz´, Montageleiter Kverneland, und Manuel Jungs, Personalwesen Kverneland. Einige der Auszubildenden informierten sich über Praktikumsmöglichkeiten.

Die Exkursion fand einen gemütlichen Ausklang bei einem gemeinsamen Abendessen im Roadhouse Paderborn. Jeder hatte noch einmal die Gelegenheit, ihre/seine Eindrücke gemeinsam mit Case-Managerin Sara Hagemann und Ausbilder Klaus Happe (beide KBBW Brakel) Revue passieren zu lassen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

  1. li. n. re.: Klaus Happe, Sara Hagemann, Auszubildende der Metalltechnik (alle KBBW Brakel, Hendrik Scholz (Kverneland, ganz rechts im Bild). Im Bild fehlend: Manuel Jungs (Kverneland).

Neuer Beirat im Kolping-Berufsbildungswerk Brakel

Nach einer längeren coronabedingten Pause konstituierte sich der Beirat des Kolping-Berufsbildungswerks Brakel (KBBW) am 7. November neu.

Neu gewählter Vorsitzender ist Landrat Michael Stickeln. Er folgt dem ehemaligen Landrat Friedhelm Spieker, der dem Beirat des KBBW 17 Jahre vorstand. Zum stellvertretenden Vorsitzenden wurde Stefan Berens, Geschäftsführer der Kreisstelle Höxter-Lippe-Paderborn der Landwirtschaftskammer NRW, gewählt. Berens ist Nachfolger von Dr. Josef Lammers, der wie Spieker auch 2020 in den Ruhestand gegangen war.

Neues Mitglied im Beirat ist Carl-Christian Goll, Geschäftsführer Berufsbildung der Handwerkskammer OWL zu Bielefeld. Er war genauso verhindert wie Jürgen Behlke, Geschäftsführer und Leiter der Zweigstelle Paderborn + Höxter IHK OW zu Bielefeld. Der Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Paderborn, Heinz Thiele, ist ständiger Gast im Beirat des KBBW. Er wurde von Patrick Beiersdorfer vertreten, dem Teamleiter Berufliche Rehabilitation und Teilhabe der Arbeitsagentur Paderborn. Dietmar Mantel und Wolfgang Gelhard von der Geschäftsführung des KBBW Brakel gratulierten den neuen Vorsitzenden herzlich zur Wahl und würdigten das Engagement der beiden pensionierten Vorgänger.

Der neu konstituierte Beirat genehmigte das Berufsbildungsangebot des KBBW für das Jahr 2023. Drei neue Berufe sind seit 2021 hinzugekommen: Fachpraktiker/in für Recycling mit Start Sommer 2023, Fachpraktiker/in Zweiradmechatronik (2022) und Maschinen- und Anlagenführer/in (2021).

Dass der Beirat so lange nicht zusammenfand, lag nicht an mangelnden technischen Möglichkeiten. Zu intensiv waren alle Institutionen in den vergangenen zweieinhalb Jahren mit dem Ausnahmezustand Pandemie beschäftigt. Gerade Qualität aber zeigt sich in der Krise. Dass das regionale Netzwerk OWL rund um die rehabilitationspädagogische Einrichtung trotzdem funktionierte, lag an den vielen Einzelgesprächen und -beratungen während der Pandemie. Lockdowns, soziale Beschränkungen, fehlende Praktikumserfahrungen und Berufsorientierung auf Distanz – die sozialen Einschränkungen, Zukunftsängste und psychischen Belastungen vieler junger Menschen wirken nach. Für die verlässlichen Partnerschaften, die kreativen Lösungen im angespannten Ausbildungsmarkt und vor allem für die Solidarität gegenüber den Auszubildenden mit dem Förderschwerpunkt Lernen dankt das KBBW Brakel dem Beirat ausdrücklich und wünscht Erfolg für den gemeinsamen Auftrag, für hochwertige berufliche Bildung aus der Region für die Region zu sorgen.

V.li.n.re.: Beiratsmitglieder Regina Schafmeister (Adolph Kolping Stiftung Paderborn), Patrick Beiersdorfer (Agentur für Arbeit Paderborn), Dietmar Mantel (KBBW Brakel), Stefan Berens (Landwirtschaftskammer NRW), Landrat Michael Stickeln (Kreis Höxter), Bürgermeister Josef Temme (Stadt Brakel), Wolfgang Gelhard (Kolping-Bildungswerk Paderborn), Matthias Kaufmann (KBBW Brakel). Es fehlen: Carl-Christian Goll (Handwerkskammer OWL), Jürgen Behlke (Industrie- und Handelskammer OW, Heinz Thiele (Agentur für Arbeit Paderborn).

© KBBW Brakel

Wallfahrt findet ihren Abschluss in Brakel

Am Sonntag, den 30. Oktober besuchte das Kolpingwerk Diözesanverband Fulda das Kolping Berufsbildungswerk Brakel sowie die Kolping Röstwerkstatt.
Brakel war die letzte Station der 4-tätigen Wallfahrt „Auf den Spuren Adolph Kolpings“.

Anlässlich des Jubiläums der Seligsprechung Adolph Kolpings und des Kolping Weltgebetstages veranstaltete das Kolpingwerk DV Fulda eine Wallfahrt, die die 40-köpfige Gruppe von Wuppertal über Köln, Kerpen, Aachen und schließlich nach Brakel führte.

Hier konnte sich die bunte Gruppe ein Bild über die Arbeit des Kolping Berufsbildungswerkes sowie über die Aktivitäten der Kolping Röstwerkstatt Brakel gGmbH machen. Gleich zu Beginn bedankte sich der Diözesanvorsitzende Josef Richter für den freundlichen Empfang und die Gastfreundschaft.

Bei Kaffee und Kuchen stellte Geschäftsführer Dietmar Mantel die Historie und aktuellen Schwerpunkte des Kolping Berufsbildungswerkes Brakel vor. Ramona Linder berichtete über Hintergründe zur Marke Tatico sowie über die Aktivitäten der Kolping Röstwerkstatt in Brakel. Eine Führung durch die Holz- und Metallwerkstatt, sowie durch die Produktionsräume der Röstwerkstatt rundeten die Veranstaltung ab.

Sichtlich begeistert zeigten sich die Teilnehmenden der Wallfahrt von ihrem letzten Halt und stellten viele Fragen.

Roland Schippany, Reiseleitung und Organisator der Wallfahrt resümierte zum Abschluss: „Der Stopp in Brakel war quasi das Sahnehäubchen auf den zahlreichen Eindrücken unserer Wallfahrt: das Weiterwirken der Ideen Adolph Kolpings im Hier und Jetzt“.

Herzlichen Dank für den Besuch!

©Kolping Röstwerkstatt gGmbH

AN-Tagung – Handwerkskammer Ostwestfalen-Lippe zu Bielefeld

Hoch im Norden des Kammerbezirks am Rande des Wiehengebirges tagten ca. 20 Arbeitnehmervertretungen von KOLPING und dem DGB vom 04.-05.11.2022.

Als Referent konnte Andreas Oehme, Geschäftsführer des WHKT (Westdeutscher Handwerkskammertag) begrüßt werden. Er informierte ausführlich über Ausbildungssituationen, berufliche Bildung und Förderprogramme für die, die (noch) nicht mit einem Ausbildungsplatz versorgt sind. Die berufliche Orientierung in Schulen, Praktika und Hospitationen in Betrieben, die in der Corona-Zeit eingeschränkt werden mussten, können nun wieder aufleben. Es zeigt sich, wie wertvoll diese Erfahrungen für junge Menschen sind. Diskutiert wurden u. a. Fragen zur Ausbildung vers. Studium für Gymnasiasten bzw. Abiturienten, Studienabbrecher, steigende Ansprüche in bestimmten Ausbildungen wie Klimatechnik. Als Mitglied im Berufsbildungsausschuss der Handwerkskammer OWL konnte Dietmar Mantel bei der Klausurtagung auch die Bedeutung der Berufsbildungswerke in die Diskussion einbringen.

Janosch Tillmann, DGB-Bundesverband,  informierte am zweiten Klausurtag über das Engagement in den Kammern, über Ehrenamtlichkeit und die Notwendigkeit  und, in Gremien mitzuwirken. Transformation und Digitalisierung in der Arbeitswelt seien die Herausforderungen der Zukunft.

Arbeitnehmer-Vize Ralf Noltemeyer wies für die für 2024 bevorstehenden Wahlen zur Vollversammlung hin, deren Vorbereitungen im Sommer 2023 starten werden. Jeder solle überlegen, künftig sich weiter in der Kammer zu organisieren und auch mögliche weitere Interessierte zu gewinnen.

Alle waren sich einig, wie wertvoll und wichtig diese Treffen für den Austausch sind. Die nächste Tagung soll im Herbst 2023 in der Weierbildungsakademie des Handwerks, Schloß Raesfeld, stattfinden.

Kolping Adventsbasar 2022

Brakel. Am 19. November findet der traditionelle Kolping Adventsbasar am Kolping-Berufsbildungswerk Brakel von 10.30 – 16 Uhr im Tegelweg 33 in Brakel statt.

Wenn Grünkohl, Reibeplätzchen, Pilzpfanne, Apfelpunsch und Glühwein duften, Besucher:innen einen Weihnachtsstern oder einen frisch gerösteten Spezialitätenkaffee in den Händen halten und sich fröhlich geschminkte Kindergesichter auf dem historischen Karussell drehen, beginnt die Adventszeit im Berufsbildungswerk Brakel. Dekorative Adventsgestecke, Feines aus Metall, Handgemachtes aus der Küche und Nützliches für Garten, Haus und Hof aus Holz, dafür steht der Kolping Adventsbasar seit über 20 Jahren. Die handwerklichen Manufakturgeschenke wurden von den Auszubildenden des Kolping-Berufsbildungswerks unter Anleitung ihrer Meister:innen gefertigt.

Auch die beiden Schulen im Berufsbildungswerk, das Kolping-Berufskolleg und die Adolph-Kolping-Förderschule, zeigen ihr Können. Interessierte Gäste sind herzlich eingeladen, sich das Haus und die Ausbildungswerkstätten anzusehen. Die Kolping Röstwerkstatt öffnet ebenfalls ihre Türen.

Geschäftsführer Dietmar Mantel, die Mitarbeiter:innen, Auszubildenden und Ehemaligen des Berufsbildungswerks laden herzlich zum Adventsauftakt nach Brakel ein.

Unsere Verkäufer auf Exkursion in Soest

Einen Tag der besonderen Art erlebten unsere Auszubildenden Fachpraktiker Verkauf am 19. Oktober. Gemeinsam ging es auf Exkursion nach Soest. Nach einer interessanten und lustigen Stadtführung mit Geschichten über die frühere Hansestadt mit ihrem geschichtlichen und gesellschaftlichen Hintergrund kehrten wir zum gemeinsamen Mittagessen ins Restaurant Zwiebel ein, ein altes Brauhaus der Stadt – und ein Muss für jeden Soest-Besucher. 

Unsere Ausbildungsfahrten tragen dazu bei, dass sich die Teilnehmer untereinander besser kennenlernen und abseits des Arbeitsplatzes die Teamfähigkeit stärken. In Soest konnten sich die Auszubildenden außerdem über das Warenangebot und die -präsentation sowie das Verkäuferverhalten in den zahlreichen Geschäften informieren und Umsetzungsideen für ihren Arbeitsalltag sammeln.

 

 

 

 

©KBBW Brakel

Brakeler Stadtrat besucht die Röstwerkstatt

Brakel. Am Donnerstag, den 8.9.2022 durfte die Kolping Röstwerkstatt Brakel gGmbH den Brakeler Stadtrat erstmalig in ihren Räumlichkeiten empfangen. Hierzu hatte Bürgermeister Hermann Temme vor der offiziellen Ratssitzung eingeladen. Viele interessierte aus den Reihen des Rates waren der Einladung gefolgt.

Herzlich begrüßten die beiden Geschäftsführer der Röstwerkstatt, Dietmar Mantel und Thorsten Schulz den Brakeler Stadtrat in den Räumlichkeiten der Kolping Röstwerkstatt auf dem Gelände des Kolping Berufsbildungswerkes Brakel.

Im Rahmen der Führung und Betriebsbesichtigung konnten sich die Gäste ein Bild machen über das junge Inklusionsunternehmen, welches seit nunmehr einem Jahr im Brakeler Tegelweg ansässig ist und dort Spezialitätenkaffee aus Honduras röstet und vertreibt.

Die Ratsmitglieder zeigten sich überrascht, dass der Kaffee aus Brakel bundesweit und sogar in einige europäische Nachbarstaaten versandt wird.

Auf ebenfalls positive Resonanz stieß die Tatsache, dass der in der Region geröstete Kaffee auch direkt vor Ort in der Röstwerkstatt erworben werden kann.

Im Rahmen der Führung wurde den Mitgliedern des Stadtrates ein Einblick in Kaffeeproduktion und den fairen Kaffeehandel gewährt, sowie die Abläufe in der Rösterei erläutert. Besonders erfreut waren die Gäste über die Tatsache, dass der Name der Stadt Brakel auch im Firmennamen der Kolping Röstwerkstatt Brakel gGmbH aufgegriffen wurde.  Dadurch erlange die Stadt durch den Verkauf von Tatico-Kaffee einen höheren Bekanntheitsgrad.

Bürgermeister Temme freute sich über die Standortwahl der Rösterei. Sie ist ein Alleinstellungsmerkmal für Brakel im gesamten Kreis Höxter. „Ich würde mich freuen, wenn die Röstwerkstatt im kommenden Jahr ihre Produkte auch beim 266. Annentag präsentiert“, so Temme.

Herzlich bedankte sich der Bürgermeister für den Empfang in der Röstwerkstatt und wünschte dem Unternehmen am Standort Brakel alles Gute.

Brakeler Stadtrat besucht die Röstwerkstatt

Brakeler Stadtrat besucht die Röstwerkstatt

Text: R. Linder
Bilder: P. Senneka

30 Jahre im Lernort Wohnen

Drei Jahrzehnte KBBW im Lernort Wohnen: Am 1. September 2022 feierte Silke Tropitz ihr Betriebsjubiläum im Kreise ihrer Kolleg:innen und Teilnehmenden.

Silke Tropitz ist Gruppenleiterin im Lernort Wohnen. Jeden Tag meistert sie den Balanceakt zwischen fordernder Begleiterin und helfender Zuhörerin. Daher pflegen einige ehemalige Teilnehmer:innen bis heute noch Kontakt zu ihr.

Gemeinschaft erleben, dafür schlägt das Herz der Pädagogin. Zusammen mit ihren Kolleg:innen sorgt sie für attraktive Freizeit- und Festangebote. Ob Clubabende oder Kegelspaß, das Catering beim Kolping Mailauf, das Begrüßungsfest der Neuen oder auf dem Kolping Adventsbasar, Silke Tropitz weiß um den Wert der Gemeinschaftserlebnisse junger Menschen nach einem anstrengenden Ausbildungstag. Und sie lebt es auch selbst: Auf einer der Skifreizeiten des KBBW lernte sie in einem Crashkurs selbst das Skilaufen und praktiziert es bis heute.

Als 24-Jährige hatte Silke Tropitz nach dem Fall der Mauer den Sprung in den Westen Deutschlands gewagt. Der Zufall führte sie nach Ostwestfalen ins Kolping-Berufsbildungswerk Brakel. Ihre Ausbildung als Lehrerin und Erzieherin hatte sie zuvor in der damaligen DDR absolviert. Mitarbeiter:innen des KBBW unterstützten sie bei der Anerkennung ihrer Qualifikation in Westdeutschland.

Wir gratulieren unserer lieben Kollegin und Mitarbeiterin herzlich und wünschen ihr alles Gute und weiterhin viel Erfolg im KBBW Brakel.

Silke Tropitz (stehend, 5. v. li.) feiert Jubiläum

Fotos: ©KBBW Brakel

BAG BBW fordert Schutzschirm für Berufsbildungswerke

Seit Beginn des furchtbaren Angriffskriegs gegen die Ukraine ist Deutschland und Europa mit großen Herausforderungen konfrontiert, die viele Menschen sowie ihre Arbeits- und Lebensbereiche treffen. Die Kostensteigerungen für die Energieversorgung machen auch den Berufsbildungswerken große Sorgen. Dazu erklärt Tobias Schmidt, Vorsitzender der Bundesarbeitsgemeinschaft der Berufsbildungswerke:

„Systemrelevante Einrichtungen wie die Berufsbildungswerke brauchen ganz besonderen Schutz. Wir appellieren deshalb an die Politik, bei den notwendigen Verhandlungen für Entlastungspakete die Einrichtungen der beruflichen Rehabilitation nicht zu vergessen und für einen Energiepreisdeckel für soziale Dienstleister einzutreten. Die Leistungen für junge Menschen mit Behinderungen und die Qualifizierung von künftigen Fachkräften dürfen gerade in Krisenzeiten nicht gefährdet werden. 

In dieser angespannten Lage bieten Berufsbildungswerke für Jugendliche mit Behinderung ein verlässliches Ausbildungsnetzwerk. Sie qualifizieren und bilden an mehr als 50 Standorten bundesweit in über 250 unterschiedlichen Berufen dual aus und unterstützen bei der beruflichen Orientierung. Es ist daher ein wichtiges Zeichen, für berufliche Rehabilitation jetzt und in Zukunft einen Schutzschirm aufzuspannen, damit die Ausbildungschancen für rund 15.000 Jugendliche mit Behinderungen gesichert sind.“

Hintergrund
Die BAG BBW e.V. ist ein Zusammenschluss von bundesweit 51 Berufsbildungswerken. Sie sind Einrichtungen der beruflichen Rehabilitation für Jugendliche und junge Erwachsene mit Behinderungen nach § 51 Sozialgesetzbuch, Neuntes Buch (SGB IX). Die Geschäftsstelle der BAG BBW ist in Berlin.

STEP 1 Kreis Höxter

Tag 2 der STEP 1 auf 1400 qm des Kolping-Berufsbildungswerks: Die lange, intensive Vorbereitungszeit der IHK Ostwestfalen, der Kreishandwerkerschaft Höxter-Warburg und des Kreises Höxter zahlt sich aus. Angebot und Nachfrage sind riesig. Über die drei Messetage haben sich 23 Schulen mit 2300 Schülerinnen und Schülern ab der 9. Klasse angemeldet und 1360 Termine bei den 90 Ausstellern gebucht. Für das zielgerichtete Matching zwischen einem Schüler und einem Aussteller sorgt die Terminvergabe über die zentrale STEP-1-Plattform (www.step1-hx.de). Messescouts – oft selbst Azubis und ehrenamtlich tätige Ausbildungsbotschafter – führen kleinere Gruppen gezielt zu Ausstellern.

Zwei Drittel aller jungen Menschen sagen nach erfolgter Berufswahl, dass für sie die wichtigsten Begleiter ihre Eltern waren. Am Samstag sind daher alle Eltern und ihre jugendlichen Kinder von 10 – 14 Uhr herzlich auf die Messe eingeladen. Das Kolping-Berufsbildungswerk öffnet an diesem Tag seine zehn Ausbildungswerkstätten und freut sich auf viele Besucher.

 

 

Fotos: ©KBBW Brakel

"STEP 1 - Ausbildungsmesse Kreis Höxter" auf dem Gelände des KBBWs

Wir warten auf euch!

Der Messestand ist fertig, das Team motiviert und einsatzbereit. Heute geht die Step 1 los. Kommt doch gerne mal vorbei.

Halle 1 – Messestand 166

Am Samstag den 10. September ist die Ausbildungsmesse für jeden geöffnet!

Wir freuen uns auf euch.

Fotos: ©KBBW Brakel

Start ins neue BvB-Jahr

49 Schulabsolvent*innen zwischen 16 und 21 Jahren sind in ihr berufsvorbereitendes Jahr im Kolping-Berufsbildungswerk Brakel (KBBW) gestartet. In zwei Auftaktveranstaltungen hießen sie die beiden BvB-Teams um Petra Goldschmidt und Hildegard Wiechers herzlich willkommen.

Apfelernte in der Hauswirtschaft, Nussknackerbau in der Holztechnik und Farbkreise in der Malerausbildung stehen als erste berufspraktische Übungen auf dem Programm. In spätestens einem Jahr werden die allermeisten ihren Berufswunsch gefunden haben und eine Ausbildung beginnen.

Nicht nur das: Sie werden ihren lebenspraktischen Horizont deutlich erweitert haben, Gemeinschaft erleben, Vorstellungsgespräche und Praktika meistern. 27 der 49 BvBler haben im Lernort Wohnen ihr erstes eigenes Apartment bezogen. Ob die BvBler noch zu Hause wohnen oder im KBBW, alle lernen Schritt für Schritt, selbstständig zu werden.

Begleitet werden die Jugendlichen mit Lernförderbedarfen oder psychischen Beeinträchtigungen von den multiprofessionellen Teams. Die Ausbilder*innen, Pädagog*innen, Psycholog*innen, Sozialarbeiter*innen und Bildungsbegleiter*innen stehen ihnen rund um die Uhr zur Verfügung.

„Mein Herz ist mein Kompass und zeigt mir den Weg“ – was Udo Lindenberg in seinem Song „Kompass“ beschreibt, ist Motto und Wegweiser der Auftaktveranstaltungen und des neuen BvB-Jahres zugleich. Ausbildungsreif im KBBW zu werden, bedeutet erwachsen zu werden – ganzheitlich mit Kopf, Herz und Verstand.

Fotos: ©KBBW Brakel

 

Einführungsveranstaltung BVB 3 BVB 3

Einführungsveranstaltung BVB 2 BVB 2

 

Verabschiedung nach 34 Jahren in den Ruhestand

Dass Jutta Muhr vor über drei Jahrzehnten in Brakel angefangen hatte, lag an den familienfreundlichen Arbeitszeiten, durch die sie Beruf und Mutterschaft unter einen Hut bringen konnte. Es sollte fast ein ganzes Berufsleben im KBBW daraus werden, in dem sie den Lernort Ausbildung als Verwaltungsassistentin maßgeblich unterstützte.

Besondere Anerkennung ist Jutta Muhr dafür auszusprechen, wie sie die rehapädagogische Zusatzqualifikation für die meisten der Kolleginnen und Kollegen neu organisierte und jahrelang verwaltete. Die umfangreiche Weiterbildung mit jährlichen Updates, die jede neue Ausbilderin und jeder Ausbilder im KBBW durchläuft, ist ein wesentlicher Baustein der qualitätssichernden Maßnahmen im KBBW.

„Wenn du lange gearbeitet hast, um etwas zu erreichen, dann nimm dir auch die Zeit, das Erreichte zu genießen.“ Dem Zitat des Philosophen Jean-Jacques Rousseau entsprechend wird Jutta Muhr ihren neuen Lebensabschnitt mit ihrem Mann, ihren Kindern und Enkelkindern gut zu nutzen wissen.

Für die vielen Jahre der guten Zusammenarbeit bedankt sich das KBBW und wünscht Jutta Muhr Gesundheit, Glück und alles Gute im verdienten Ruhestand.

 

 

Jutta Muhr (7. v. re.) wird verabschiedet
©KBBW Brakel

44 neue Auszubildende im Kolping-Berufsbildungswerk Brakel

Am 1. August startete das neue Ausbildungsjahr im KBBW. Gut der Hälfte der neuen Auszubildenden ist das Berufsbildungswerk schon vertraut. Sie nahmen an einer der einjährigen Berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahmen im KBBW teil. Trotzdem war auch ihnen die Nervosität anzumerken.

Geschäftsführer Dietmar Mantel (KBBW) und Michael Lumperda, Ausbildungsberater der IHK Ostwestfalen zu Bielefeld in den Regionen Paderborn und Höxter, begrüßten im Rahmen einer Willkommensfeier die neuen Auszubildenden mit ihren Eltern sowie Nadine Drilling von der Agentur für Arbeit Paderborn.

„Das alles ist neu für Sie und ein wichtiger Lebensabschnitt. Da ist es ganz normal, nervös zu sein“, ermutigte Mantel. Aber, appellierte er gleichzeitig an die jungen Erwachsenen, jeder einzelne müsse jetzt auch Durchhaltevermögen zeigen. Das Berufsbildungswerk habe dazu auf ein umfassendes Unterstützungssystem: das Case Management, Stütz- und Förderunterricht, psychologische und medizinische Begleitung, einen Abbruchcoach, das Berufskolleg im Haus. Auch Lumperda motivierte die neuen Auszubildenden: „Vertrauen Sie auf Ihre Talente, denn jeder hat sie. Vertrauen Sie Ihren Lehrern und Ausbildern, die machen aus Ihrem Talent einen Profi!“

„Was ist, wenn ich verschlafe?“ „Wie sieht ein Ausbildungstag im BBW aus?“ „Was ist, wenn ich mit den Leistungen hinterherhinke oder persönliche Schwierigkeiten habe?“ Gundula Zelink-Schrebb, Leiterin des Lernorts Wohnen, und Ausbildungsleiter Tobias Beckmann räumten im unterhaltsamen Dialog alle Unsicherheiten aus dem Weg, die die neuen TeilnehmerInnen in der ersten Zeit erfahrungsgemäß mitbringen.

Beim Ausbildungsmemory hatten die neuen Azubis den Auftrag, ihre Ausbilder mitsamt passendem Gewerk anhand eines typischen Geräts oder Merkmals ausfindig zu machen. Zu wem gehöre ich – zum Ausbilder/zur Ausbilderin mit dem Modellgabelstapler, dem Backbrett, dem Reinigungswagen, der Rose aus Metall, dem Spaten oder dem Rollstuhl? Derartig „gematcht“ ging es für Ausbilder und Auszubildende das erste Mal in ihre neuen Ausbildungswerkstätten.

Das Kolping-Berufsbildungswerk wirkt als Ausbildungsschmiede seit über 40 Jahren mit seinen 26 staatlich anerkannten Ausbildungen für junge Menschen mit Lernförderbedarf dem Fachkräftemangel entgegen. Der Bedarf an Fachkräften mit einer soliden Ausbildung im Gepäck ist riesig: 512.000 unbesetzte Ausbildungsstellen waren vom Oktober 2021 bis Juli 2022 in Deutschland gemeldet, 22.000 mehr als vor einem Jahr. 233.000 waren von diesen waren im Juli noch unbesetzt. Das KBBW erwartet Anfang September 46 Jugendliche und junge Erwachsene, die an einer der beiden Berufsvorbereitungsmaßnahmen teilnehmen werden. Die avisierte Anschlussperspektive nach einem Jahr lautet Ausbildung oder Studium.

 

 

Erasmus+ Programm "Kaufmann International" in Dublin, Irland

Ich bin Pia, ich mache meine Ausbildung zur Kauffrau für Büromanagement in der Verwaltung des KBBWs. Im Juni habe ich im Rahmen des Erasmus+ Programms „Kaufmann/-frau International“ die Dublin Business School in Irland besucht. Drei Wochen lang bin ich in Dublin mit anderen Auszubildenden zur Schule gegangen und habe viel über die Irische Wirtschaft gelernt.

Wusstet ihr, dass

· Google, Apple, Microsoft und viele andere ihren europäischen Firmensitz in Irland haben? Irland bietet ihnen ideale Wirtschaftsbedingungen und ist nach dem Brexit das einzige englischsprachige Land in der EU

· der Brexit Nord- und Südirland voneinander trennt? Nordirland gehört zum Vereinigten Königreich, Südirland ist als Republik Irland eigenständig und EU-Mitglied

· Irland Probleme hat Lebensmittel für seine Bevölkerung auszuliefern? Dafür haben wir im Projektkurs ein Geschäftsmodell entwickelt: Green farming – Lebensmittel wie Salat und Gemüse werden auf den Flachdächern von Supermärkten angebaut und direkt frisch verkauft.

Mir hat die Zeit in Irland sehr gut gefallen, ich habe sehr viel gelernt. Dublin ist eine sehr schöne Stadt, mit vielen Sehenswürdigkeiten und die Iren sind sehr nett.

30 und 25 Jahre im KBBW

Gleich zwei Betriebsjubilare wurden durch Geschäftsführer Dietmar Mantel geehrt und beglückwünscht.

Burkhard Tewes trat 1992 in das Kolping-Berufsbildungswerk Brakel ein. Innerhalb der 30 Jahre seiner Betriebszugehörigkeit war der Industriemeister mit der Fachrichtung Holzverarbeitung zunächst in der Berufsvorbereitung tätig, bevor er in den Lernort Ausbildung Holztechnik wechselte, in dem er noch heute tätig ist. Als Ausbilder in der Holztechnik führt er auch Maschinenkurse für die BG Holz und Metall durch. Außerdem ist er seit 20 Jahren Mitglied im Prüfungsausschuss für die IHK Ostwestfalen Paderborn + Höxter.

Bäckermeister Uwe Piechatzek ist seit 25 Jahren im KBBW Brakel tätig. Seit seinem ersten Tag war er Ausbilder in der Backstube. Seit zwei Jahrzehnten engagiert er sich im Prüfungsausschuss der Handwerkskammer Ostwestfalen-Lippe zu Bielefeld.

Uwe Piechatzek und Burkhard Tewes freut es ganz besonders, eine oder einen ihrer vielen ehemaligen Auszubildenden zu treffen, die im Beruf ihren Mann oder ihre Frau stehen. Viele pflegen nach den vielen Dienstjahren der beiden immer noch den Kontakt zu ihnen.

Sowohl Dietmar Mantel als auch alle Kolleginnen und Kollegen wünschen den Jubilaren weitere gemeinsame, erfolgsreiche Jahre im Kolping-Berufsbildungswerk Brakel.

v. li. n. re.: Burkhard Tewes, Dietmar Mantel, Uwe Piechatzek

59 Absolventen des Kolping-Berufsbildungswerks Brakel verabschiedet

Mach was draus: Das Motto der feierlichen Verabschiedung der Absolventen der Ausbildungsgänge und der Berufsvorbereitung am 24. Juni verwies auf die guten Startbedingungen der 24 frischgebackenen Fachkräfte aus 13 Ausbildungsberufen im Handwerk, in der Hauswirtschaft und im gewerblich-technischen Bereich. 23 Absolventen der Berufsvorbereitung werden nach der Sommerpause voraussichtlich ihre Ausbildung im KBBW beginnen.

Geschäftsführer Dietmar Mantel (KBBW) machte in seiner Begrüßung der 250 Gäste im Tegelweg 33 auf die erschwerten Bedingungen aufmerksam: „Sie sind der Ausbildungsjahrgang, der die Pandemie in seiner ganzen Heftigkeit überstehen musste. Zwei Drittel der Ausbildungszeit im Ausnahmezustand. Dass Sie diese Herausforderung gemeistert haben, dafür zolle ich Ihnen höchsten Respekt.“ Aber auch die Tatsache, dass die Agentur für Arbeit Lösungen gefunden habe, um die
Ausbildung während der Lockdowns alternativ durchzuführen, und sie weiter durchzufinanzieren, sei eine große Leistung gewesen und nicht selbstverständlich.

Bürgermeister Hermann Temme nahm den Faden seines Vorredners auf und wies auf die aktuellen Anforderungen des Arbeitsmarkts hin: „Globalisierung und Wissensgesellschaft verlangen uns viel ab. Von jedem einzelnen wird erwartet, dass er am Ball bleibt. Dass er Spaß am lebenslangen Lernen hat, dass er eine Haltung an den Tag legt, die ihm wieder neue Bereiche eröffnet.“ Sich für einen Beruf in der Jugend zu entscheiden und ihn sein Leben lang bis zur verdienten Rente auszuüben, sei ein Lebensentwurf von gestern, führte Temme weiter aus.

Dies bezeugten ehemalige Absolventen des KBBW, die im Video ihre aktuellen Wirkungsstätten in den regional ansässigen Unternehmen Nagel-Group, SIT Antriebselemente, Goeken backen und Brasserie SOL Y SOMBRA vorstellten. Ihre Botschaft an die Absolventen lautete: Begeisterung und Ehrgeiz für den Beruf entwickeln, sich Ziele setzen und verfolgen, an sich glauben.

Das kulturelle Rahmenprogramm gestalteten unter großem Beifall der Ausbildungsgang „Personenbezogene Serviceleistungen“ und die beiden Studierenden Sara-Florentine Milcent (Gesang und Klavier) und Jens Korte (Schlagzeug) von der Musikhochschule Detmold. Absolventen, Eltern und  Ehrengäste fanden beim abschließenden Essen Gelegenheit, sich voneinander zu
verabschieden oder miteinander ins Gespräch zu kommen. 

 

 

V. li. n. re.: Bürgermeister Hermann Temme und Geschäftsführer Dietmar Mantel

Don Rufino besucht Süd-Freiwillige

Rufino Rodríguez, Leiter des Kolpingwerks Honduras, beehrte uns am Freitag, dem 3. Juni. Sein Interesse galt den honduranischen Süd-Freiwilligen, die uns seit November tatkräftig unterstützen. Denia begleitet unsere BvBler in ihren Lernprozessen; Damian ist in der Tatico-Rösterei im vollen Einsatz. Rufino Rodríguez plante mit Geschäftsführer Dietmar Mantel den Einsatz zwei neuer Süd-Freiwilligen im September im Medizinischen Dienst und in der Kaffeerösterei des KBBW.

 

 

 

V.l.n.r.: Damian Rodezno (Süd-Nord-Freiwilliger Röstwerkstatt), Gesche Hausin (Jugendbildungsreferentin, Kolpingjugend Paderborn), Rufino Rodríguez (Leitung Kolpingwerk Honduras und Mitglied des Generalvorstandes von KOLPING INTERNATIONAL), Dietmar Mantel (Geschäftsführer KBBW Brakel), Denia Castro Canales (Süd-Nord-Freiwillige KBBW Brakel)

 

Besuch aus Estland

Das Kolping Berufskolleg Brakel erhielt im Mai Besuch von der estländischen Tallinna Teeninduskool. Ein Teil des Förderteams der Berufsausbildungsschule aus dem Norden Estlands machte sich im Mai auf den Weg nach Deutschland.

Die Fragen, die die Gäste bewegten, waren vielfältig: Wie sieht in Deutschland die spezialisierte Förderung von Auszubildenden mit Lernförderbedarfen aus? Welche Bandbreite der Förderungen nutzen wir? Welche Fachkräfte sind im Einsatz?

Auf dem „Stundenplan“ stand nicht nur das Kennenlernen des Berufskollegs, des Berufsbildungswerks und des Förderzentrums. Bei gutem Essen und interessanten Ausflügen fand ein reger Austausch über das deutsche Bildungssystem im Vergleich zum estländischen statt. Die betriebliche und betriebsnahe Ausbildung, die international hoch anerkannt und ein Alleinstellungsmerkmal Deutschlands ist, weckte starkes Interesse. Auch finanzielle Unterstützungen und die kompetenzorientierten Fördermöglichkeiten im Förder-BK und BBW waren Thema.

Höhepunkte der Reise waren die Besichtigung des inklusiven Kolping-Hotels Aspethera in Paderborn, der Besuch beim Bürgermeister von Brakel, die Führung durch die Großbäckerei Goeken backen in Bad Driburg und der Brauereibesuch in Rheder.

Nach fünf besonderen Tagen stand für alle fest: Dieses freundschaftliche Verhältnis soll erhalten und ausgebaut werden, um vielleicht auch bald Auszubildenden die Chance auf einen Austausch im Bäcker- und Kochhandwerk sowie im Gastro- und Verkaufsbereich zu bieten.

Der bereichernde internationale Austausch wurde durch die Förderung durch das EU-Programm Erasmus+ ermöglicht.

Kolping-Mailauf 2022: Endlich wieder laufen!!

 

 

 

 

 

 

 

Am 18. Mai fand der traditionelle Kolping-Mailauf endlich wieder statt. Läufer und Walker ließen sich von der schwülen Hitze nicht abhalten und wurden mit schönen Streckenverläufen in den Brakeler Feldern belohnt. Den Auftakt machten die Kleinsten im Kinderlauf rund um das BBW, bevor es für die Jugendlichen und Erwachsenen zum 4,8- oder 9,2-km-Lauf ging. Dabei sein ist alles – trotzdem wurden die Schnellsten mit einer Urkunde und einem kleinen Geschenk ausgelobt. Bestens organisiert durch den Laufverein Ultra und unterstützt durch die Mitarbeiter*innen des Kolping-Berufsbildungswerks Brakel genossen alle Teams das gemeinschaftliche Zusammensein bei Getränken, Würstchen und Salaten. Toll, dass ihr nach der langen Pause wieder mitgemacht habt, liebe Gäste und Kolpianer!

Tag der offenen Betriebstür 2022

 

 

 

 

 

 

 

Am Samstag, dem 14. Mai, öffnete das Kolping-Berufsbildungswerk Brakel für Schüler*innen und ihre Eltern seine Betriebstüren. Zwölf Achtklässler mit Lernförderbedarf oder aus dem Gymnasialzweig bereiteten unter Anleitung von Bäckermeister Uwe Piechatzek kleine Köstlichkeiten für den gemeinschaftlichen Abschlussimbiss vor, erlebten mit Internatsleiterin Gundula Zelink-Schrebb impulsive Elemente der sozialen Arbeit oder ließen ihrer Kreativität in der Malerwerkstatt freien Lauf. Die Eltern und Lehrkräfte der Schulen schauten bei einer Führung durch die Ausbildungswerkstätten ihren Kindern über die Schulter und erfuhren, wie in der neuen Kolping Röstwerkstatt hochwertiger Spezialitätenkaffee geröstet wird. „Mich beeindruckt, mit wie viel Engagement Sie das Bestmögliche aus jedem Ihrer Azubis herausholen“, äußerte sich ein Vater im Namen der Eltern spontan zum Schluss. Wir geben das Lob zurück: Eltern, die ihre Kinder auf ihrem Weg in ihr Berufsleben individuell unterstützen, sind nachweislich die wertvollsten Begleiter von allen.

Nach der Flucht in Sicherheit

Die 27-jährige Ukrainerin Alina S. hat mit ihren beiden kleinen Söhnen Unterschlupf im Kolping-Berufsbildungswerk Brakel gefunden – ein Bericht.

Artem (4) und Bohdan (3) sausen mit Laufrad und Bobbycar um die Wette über den Flur B 100. Den Brüdern ist die Anstrengung der mehrtägigen Flucht aus Mykolajiw in der Ukraine über Polen nach Deutschland nicht mehr anzusehen. Die Familie lebt seit einigen Tagen in einem kleinen Apartment mit separater Küche im Berufsbildungswerk Brakel. Alinas Mann musste in der Ukraine bleiben, sein militärischer Einsatzort ist streng geheim.

Die 500.000-Einwohnerstadt Mykolajiw liegt südöstlich der Küstenstadt Odessa am Schwarzen Meer. In Mykolajiw ist die 79. luftbewegliche Brigade der ukrainischen Armee stationiert. Als der Flughafen am 24. Februar bombardiert wird, ruft Alina weinend ihre Verwandte Lydia Löwen in Brakel an. Drei Krankenhäuser, Schulen, Kindergärten und Geschäfte wurden zerstört, berichtet uns Alina weiter. Sie und ihre Söhne mussten erlebten, wie eine Rakete im Hinterhof einschlug – und hatten Angst um ihr Leben.

Lydia Löwen, langjährige Mitarbeiterin im Kolping-Berufsbildungswerk Brakel, bietet ohne Zögern ihre Hilfe an. Ihr Sohn holt die junge Frau mit ihren kleinen Kindern von der polnisch-ukrainischen Grenze ab. Zuvor hatte Alina acht Stunden im Bus gestanden, der sie an die polnische Grenze brachte. Ihren beiden schlafenden Kindern hatte sie die Sitzplätze überlassen.

Lydia Löwen begleitet Alina zu Ämtern, übersetzt, organisiert Kleidung und Spielzeug. Für die Flüchtlingsberatung des Caritasverbands für den Kreis Höxter findet sie nur lobende Worte: „Das funktioniert hier so toll, viel besser als in großen Städten.“ Nach zweieinhalb Wochen bei Familie Löwen zieht Alina mit ihren Söhnen ins Berufsbildungswerk um. Dietmar Mantel, Geschäftsführer des Berufsbildungswerks, hatte sofort auf Lydia Löwens Bitte um Unterstützung reagiert und der jungen Familie Unterkunft angeboten. Die Hilfsbereitschaft aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, der jugendlichen Auszubildenden und sogar der Besucher des Berufsbildungswerks ist groß. Der Arbeitskreis „Berufliche Eingliederung im Kreis Lippe für Schüler*innen“, der eine Teamsitzung mit einer Führung durch das BBW verbindet, lässt der kleinen ukrainischen Familie spontan eine Spende zukommen.

Alina wird bald einen Sprachkurs mit Kinderbetreuung besuchen. Die studierte Wirtschaftswissenschaftlerin möchte Deutsch lernen, auch wenn ihr innigster Wunsch verständlich ist: in die sichere Heimat zur zurückgebliebenen und unversehrten Familie zurückzukehren.

Im Buskonvoi durch die Ukraine zur polnischen Grenze 
©KBBW Brakel

Infoabend am 17. März für Eltern und Schüler*innen

Der Einstieg ins Berufsleben ist für alle Jugendlichen einer der wichtigsten Schritte im Leben, denn ein guter Anfang ist für die Karriere besonders entscheidend. Gerade deshalb ist Berufsorientierung so wichtig – für jeden. Das gilt auch für Jugendliche mit Unterstützungsbedarf. Darum möchten wir Ihnen und Ihrem Kind einen Überblick über die verschiedenen Angebote nach dem Schulbesuch vorstellen.

Hierzu laden die Agentur für Arbeit Paderborn, die Kommunale Koordinierung des Kreises Höxter und das Kolping-Berufsbildungswerk Brakel zu einem Informationsabend ein:

 

Donnerstag, 17. März 2022
18.00 – 19.30 Uhr
Kolping-Berufsbildungswerk Brakel
Tegelweg 33
33034 Brakel

 

Die Veranstaltung ist kostenlos. Es gilt 3G.Bitte melden Sie sich bis Donnerstag, 10. März 2022, per E-Mail an: Paderborn.161- Reha@arbeitsagentur.de.

 

Das Programm für den Abend:

18.00 Uhr
Kurzpräsentationen der Agentur für Arbeit, der Kommunalen Koordinierung und des Kolping-Berufsbildungswerks

18.45 Uhr
Kleiner Imbiss, Austauschmöglichkeit und individuelle Beratung an Infoständen (Agentur für Arbeit, Kreis Höxter, Integrationsfachdienst, Kolping-Berufsbildungswerk Brakel, Kolping Schulwerk, FAW)

19.00 Uhr
Besichtigung der Ausbildungsbereiche des Kolping-Berufsbildungswerks

Generalpräses Christoph Huber und Generalsekretär Dr. Markus Demele besuchen die Kolping Röstwerkstatt in Brakel

Freudig empfangen haben Ramona Linder und Thorsten Schulz gemeinsam mit den Mitarbeitenden der Röstwerkstatt die beiden Generalpräsidiumsmitglieder von KOLPING INTERNATIONAL, Christoph Huber und Dr. Markus Demele, bei ihrem Besuch in Brakel.  

Die beiden Vertreter des weltweit in über 60 Ländern tätigen Verbandes besuchten die im Sommer 2021 unter dem Dach des Kolping Bildungswerkes Paderborn gegründete Kaffeerösterei im ostwestfälischen Brakel und informierten sich über die kürzlich erhaltene Anerkennung der Röstwerkstatt als Inklusionsbetrieb.
Thorsten Schulz führte im Gespräch in die Historie der Kaffeemarke Tatico sowie in die Zusammenarbeit von der Kolping Röstwerkstatt Brakel gGmbH und dem Kolpingwerk Honduras ein.

Die über 12-jährige internationale Zusammenarbeit des Diözesanverbandes mit Honduras, welche in den letzten Jahren intensiv von der heutigen Produktionsleitung der Röstwerkstatt, Thorsten Schulz und Ramona Linder, begleitet wurde, bot Grundlage für die Neuausrichtung der Prozesse rund um den Import von honduranischem Spezialitätenkaffee.

„Es ist unsere Vision, in direkter Zusammenarbeit mit den Kaffeeproduzenten unsere Ideen von gleichberechtigter und solidarischer Zusammenarbeit umzusetzen“, beschreibt Thorsten Schulz die Grundausrichtung der Zusammenarbeit. Fairer und direkter Handel und die Schaffung der größtmöglichen Transparenz seien Ansprüche, welchen man sich in der Zusammenarbeit mit den Kaffeeproduzenten des stets wachsenden honduranischen Nationalverbandes verschrieben habe, berichtet Schulz weiter.

Der erst im vergangenen Jahr ins Amt gewählte Generalpräses Christoph Huber zeigte sich sichtlich gerührt: „Was hier auf Grundlage einer partnerschaftlichen Beziehung mit Honduras entstanden ist, ist in jeder Hinsicht beachtlich.“
Im vergangenen Jahr wurde die Kolping Röstwerkstatt Brakel gGmbH in den Räumlichkeiten des Kolping Bildungswerkes Brakel in Betrieb genommen. Seitdem wurden sechs neue Arbeitsplätze geschaffen und die Anerkennung als Inklusionsbetrieb erlangt, welche die Zusammenarbeit von Menschen mit und ohne Behinderung im Betrieb ermöglicht.
Der Produktionsbetrieb importiert in direkter und transparenter Lieferkette ohne zwischengeschaltete Stellen jährlich rund 80 Tonnen Rohkaffee von Kolpingproduzenten aus Honduras von hervorragender Qualität. In Brakel wird dieser geröstet, verpackt und als Fertigprodukt aus Spezialitätensegment dem über verschiedene Vertriebskanäle unter der Marke Tatico deutschland- und sogar europaweit verkauft. Hiervon konnten sich die beiden Präsidiumsmitglieder von KOLPING INTERNATIONAL ein umfassendes Bild machen.

Zum Abschluss tranken die beiden einen von dem honduranischen Freiwilligen Damian Rodezno, welcher derzeit für ein Jahr im Rahmen des weltwärts Süd-Nord-Programms in der Kolping Röstwerkstatt Brakel arbeitet, zubereiteten Cappuccino:

„Damian ist die symbolische Personifizierung der engen und vertrauten Zusammenarbeit zwischen Paderborn und Honduras“, bilanziert Generalsekretär Dr. Markus Demele.

Bild und Text: Kolping Röstwerkstatt Brakel gGmbH

Die Teilnehmendenvertretung 2021/2022 ist gewählt


Mit einer hohen Wahlbeteiligung von 64 % wählten die Auszubildenden des Kolping-Berufsbildungswerks Brakel fünf neue Teilnehmendenvertreter:

Jonas Frilling mit 38 Stimmen
Timo Fiene mit 48 Stimmen
Lara Sophie Böter mit 43 Stimmen
Raphael Evert mit 42 Stimmen
Marvin Oswald mit 37 Stimmen

In ihrer ersten internen Sitzung wählte die neue Teilnehmendenvertretung Jonas Frilling zum 1. Vorsitzenden, Timo Fiene zum 2. Vorsitzenden und Lara Sophie Böter zur Schriftführerin.

Welche Aufgaben kommen auf die Teilnehmendenvertretung zu? Sie vertritt alle Auszubildenden und die Teilnehmenden der Berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahmen, nimmt ihre Verbesserungsvorschläge, Wünsche und Interessen im Arbeits- und Freizeitumfeld auf und bespricht sie regelmäßig mit den Ausbildern, dem Case Management und der Geschäftsleitung. Sie ist Sprachrohr der Auszubildenden und BvBler, zentrale Schnittstelle zwischen den Teilnehmenden und den Leitungsverantwortlichen und ein wichtiges politisches Gremium der betrieblichen Mitbestimmung. Unterstützt werden sie dabei von einem Mitarbeiter aus dem Lernort Ausbildung und einer Mitarbeiterin aus dem Lernort Wohnen.

Wir gratulieren der neuen Teilnehmendenvertretung herzlich und wünschen ihr viel Erfolg und Freude in ihrer verantwortungsvollen Funktion.

 

2021

Frohe Weihnachten

Merry Christmas 

Unsere auszubildende Zerspannungsmechanikerin aus der Metallwerkstatt zeigt unseren diesjährigen Weihnachtsgruß, der mithilfe der CNC-Technik gefräst wurde. Der selbstdesignte Weihnachtsbaumanhänger aus hochglänzendem Metall und filigraner Schrift mit Schneeflocken ist der Hingucker an jedem Weihnachtsbaum.

Wir wünschen euch eine schöne, besinnliche Weihnachtszeit und alles Gute für das neue Jahr 2022!

 

 

 

 

 

 

Bis nächstes Jahr
das Team des KBBW

Erfolgreicher Einstieg in den ersten Job

Jessica Schmidt hat direkt im Anschluss an ihre erfolgreiche Abschlussprüfung als Fachpraktikerin Hauswirtschaft einen Job in einer Senioreneinrichtung gefunden. Dies teilte sie dem KBBW überglücklich mit und sendete auch einige Fotos.

 

 

 

 




Sie bedankt sich bei ihrer Ausbilderin „und allen Menschen im BBW, die mich stets unterstützten und sich mit viel Engagement für mich eingesetzt haben“. Auch Jessicas Vater freut sich in einem persönlichen Dankesschreiben über den Werdegang seiner Tochter: Sie habe im BBW viel gelernt und an Selbstbewusstsein gewonnen. Das BBW habe großen Anteil an der positiven Entwicklung seiner Tochter gehabt, ist der Vater überzeugt. Jessica freut sich über ihren Start ins Arbeitsleben und erledigt den beruflichen Alltag mit viel Freude und Herzblut.

Und wir freuen uns mit! Wir wünschen Jessica Schmidt alles Gute auf ihrem weiteren Lebensweg und sind uns sicher, dass sie auch weiterhin viel Erfolg in ihrem Beruf haben wird.

Beste Auszubildende FP im Verkauf in Ostwestfalen

Diese Ehre wird nur wenigen zuteil: Selina Schneider ist in ihrem Beruf „Fachpraktikerin im Verkauf, Schwerpunkt Backwaren“, mit der Note 1,2 als Abschlussbeste im IHK-Bezirk Ostwestfalen geehrt worden. Aber nicht nur die Bilderbuchnote mit der höchstmöglichen Punktzahl in Warenwirtschaft + Rechnen lässt sehr gute Arbeitsmarktchancen erwarten. Monika Rode, Selinas Ausbilderin im Kolping-Berufsbildungswerk Brakel, bescheinigt ihrem Schützling „ein ausgeprägtes Verantwortungsbewusstsein innerhalb der Ausbildungsgruppe und gegenüber Schwächeren“ genauso wie „eine ordentliche und präzise Arbeitsweise“.

Selina Schneider kann noch mehr: Die sympathische junge Frau bewies in Soloauftritten bei Feierlichkeiten im Kolping-Berufsbildungswerk ihr stimmliches Talent. „Vor vielen Zuschauern Songs zu performen, zeigt Ihr Selbstvertrauen in Ihre Leistungen und Begabungen, auf die Sie mit Recht stolz sein können“, würdigt Geschäftsführer Dietmar Mantel im Rahmen der feierlichen Ehrung am diesjährigen Kolping-Gedenktag Selina Schneiders Entwicklung.

Im KBBW startete Selina Schneider in einer Berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahme. Sie entschied sich 2019 für eine Ausbildung im Verkauf. Ein Berufswunsch, der perfekt zu ihrer Eignung passt, wie die Eignungsabklärung im KBBW zeigte. An den Lernort Wohnen im KBBW hat sie sehr gute Erinnerungen: „Es war immer jemand da, wenn man Gesprächsbedarf hatte. Besonders mochte ich die Gruppenabende, bei denen man den Tag Revue passieren lassen konnte – das war mein persönliches Highlight des Tages.“

Wir werden ihr sympathisches „Guten Morgen, was darf es für Sie sein?“ im Kolping Café sehr vermissen und trösten uns damit, dass Selina versprochen hat, uns über ihren weiteren Werdegang auf dem Laufenden zu halten.

Hier finden Sie Informationen zum Ausbildungsberuf Fachpraktiker/in im Verkauf im KBBW.   

 

 

Es gratulieren herzlich (v. li. n. re.): Ausbildungsleiter Tobias Beckmann, Casemanagerin Sara Hagemann, Geschäftsführer Dietmar Mantel, Ausbilderin Monika Rode und Lehrerin Elvira Witte.
2. v. li.: Selina Schneider

  

Kolpinggedenktag 2021 – Pack´s an!

 

 

 

 

 


Was hat Kinderarbeit mit meinem Leben zu? Was ist eigentlich fairer Handel? Wo begegnet er mir in meinem Alltag?

Am 3. Dezember feiert das Kolping-Berufsbildungswerk Brakel mit den Schülerinnen und Schülern, den Auszubildenden und Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern den besonderen Gedenktag. Eine Ausstellung dient der ersten Annäherung an die Themen „Gerechte (Aus-)Bildung für alle auf der Welt?“ und „Mein Konsum und Fairer Handel – was steckt dahinter?“

„Es ist Zeit zu handeln, Zeit zu wirken und zwar für jeden und ohne Unterschied, wie es ihm nach Maßgabe seiner Kräfte und Mittel nur möglich ist.“                             Adolph Kolping

Kleine Klassen- und Ausbildungsgruppen nähern sich den Themen, die dicht miteinander verwoben sind. Ohne Zugang zur Bildung keine Aussicht auf auskömmliche Einkünfte. Ohne Fairen Handel zunehmende Verarmung und Abhängigkeit großer Anteile der Weltbevölkerung zugunsten einiger weniger.

Wie schon im Vorjahr werden die TatWort-Karten des Kolping Diözesanverbands Paderborn als Impulsgeber dienen. Die prägnanten Worte und Denkanstöße liefern Anlässe, sich mit Kolpingzitaten auseinanderzusetzen. Sie machen neugierig, nachdenklich und provozieren auch mal. „Pack‘s an“ ist der diesjährige Impulsgeber für die Gruppengespräche: Womit können wir im Berufsbildungswerk, in der Schule konkret und einfach dazu beitragen, dass es in der Welt ein Stückchen fairer zugeht?
Eindringlich hat Adolph Kolping schon vor etwa 200 Jahren Mut gemacht, sich zu engagieren, nichts unversucht zu lassen, im Rahmen der eigenen Möglichkeiten aktiv zu werden.

Auf eine gemeinsame Präsentation der Ergebnisse und einen gemeinsamen geistigen Impuls muss aufgrund der aktuellen Coronalage noch einmal, und wir hoffen sehr zum letzten Mal, verzichtet werden.

Matthias Goeken (MdL) besucht die Kolping Röstwerkstatt

Am vergangenen Samstag, 20.11.2021 besuchte Matthias Goeken, Landtagsabgeordneter von NRW die Kolping Röstwerkstatt in Brakel.
Im Rahmen des Adventsbasars des Kolping Berufsbildungszentrums nutzte er die Gelegenheit und informierte sich auf Einladung der Geschäftsführer Thorsten Schulz und Dietmar Mantel über die Prozesse hinter der Kaffeemarke Tatico.

In der Röstwerkstatt machte er sich ein Bild von den dort stattfindenden Veredelungsschritten sowie vom Importprozess des Rohkaffees.
Auch die kürzlich erhaltene Anerkennung und Förderungen der Kolping Röstwerkstatt Brakel gGmbH von Aktion Mensch und des Landes NRW als Inklusionsbetrieb wurde freudig zur Kenntnis genommen. 

Kolping Adventsbasar am 20. November 2021

Nach einjähriger, coronabedingter Pause durften wir wieder zu unserem traditionellen Kolping Adventsbasar am Kolping-Berufsbildungswerk Brakel begrüßen.

Am 20. November 2021 von 10.30 bis 16 Uhr luden zahlreiche Verkaufsstände zum Stöbern ein. Unsere Auszubildenden und die Schülerinnen und Schüler der Kolping-Förderschulen hatten seit Monaten Geschenk- und Dekorationsideen für den Basar angefertigt. Die Ausbildungswerkstätten und die Schulen waren ganztägig geöffnet und gewährten Einblicke in den Arbeits- und Schulalltag. Die neue Kaffeerösterei Tatico öffnete ihre Türen und bot sachkundige Führungen an. Daneben freuten sich Groß und Klein über das historische Kinderkarussell, ein buntes Mitmachprogramm und ausgewählte Köstlichkeiten aus der Kolping-Küche und -Backstube – und natürlich fehlten auch unsere Weihnachtssterne nicht.

Für die Veranstaltung galten die 3G-Regelungen, der Nachweis wurde für alle Innenräume am Eingang vorgezeigt. Die meisten Verkaufsstände befanden sich im Außenbereich.

Die Auszubildenden und Kolleginnen und Kollegen des Kolping-Berufsbildungswerks Brakel, das Kolping-Berufskolleg, die Adolph-Kolping-Schule und die Tatico-Röstwerkstatt bedanken sich herzlich bei allen Bersucherinnen und Besuchern und wünschen eine schöne, gesunde Adventszeit. 

Hier geht es zu den schönsten Impressionen des Adventsbasars. 

Herzlich Willkommen Damian, Denia, Jennifer und Tania!

Nach einem einmonatigen Deutsch-Intensivkurs in Paderborn und dem Umzug in die Familien auf Zeit am vergangenen Wochenende steht für die vier Süd-Nord-Freiwilligen heute der offizielle Start ihres weltwärs-Dienstes an.

Herzlich Willkommen heißt der Waldkindergarten in Hövelhof Jennifer aus der Dominikanischen Republik, die Kolping Kita in Bad Lippspringe Tania aus Honduras, das Kolping Berufsbildungswerk Brakel am Lernort Wohnen Denia aus Honduras und die Kolping Röstwerkstatt Brakel Damian aus Honduras.

 

 

 

Seit 2008 gibt es das weltwärts-Programm, welches jungen Deutschen einen geförderten, einjährigen Freiwilligendienst im Globalen Süden ermöglicht. 2014 hat das zuständige Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) das Programm durch die Süd-Nord-Komponente erweitert, welche jungen Menschen aus dem Globalen Süden einen Freiwilligendienst in Deutschland ermöglicht. Seit 2018 bieten das Kolping Bildungswerk Paderborn, das Kolpingwerk und die Kolpingjugend Paderborn weltwärts-Dienste für junge Erwachsene aus den Partnerländern in Mittelamerika an.

Wir wünschen den Freiwilligen einen guten Start. Schön, dass ihr bei uns seid!

 

 

 

 

 

Mitarbeitende der Kolping Röstwerkstatt Brakel mit Süd-Nord-Freiwilligem Damian Rodezno (3. v.l.) aus Honduras

 

Impfen? Jetzt!

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Wann:   1. Impfung Dienstag, 5. Oktober

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Am 10. November hast du den vollständigen Impfschutz!!

 

 

 

Sprich uns bis Montagmorgen an:

Frau Monika Menne

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Tel.: 05272 301-401

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… außerdem beraten dich deine Ausbilder, die Case-Manager, deine Bildungsbegleiterinnen, das Service-Büro

Berufsbildungswerk gibt den Startschuss für den Ausbildungsbeginn 2021

Brakel – Nach fast zwei Jahren unter starken Corona-Einschränkungen fand erstmals wieder eine Veranstaltung mit festlichem Charakter in der Sporthalle des Kolping-Berufsbildungswerks statt. Geschäftsführer Dietmar Mantel machte bei Begrüßung der neuen Azubis deutlich, dass gerade in der heutigen Zeit eine solide Ausbildung den Grundstein für ein selbstbestimmtes Leben bilden kann. „Gemäß dem Leitspruch Adolph Kolpings: „Schön reden tut's nicht, die Tat ziert den Mann und die Frau!“  - sind jetzt alle Beteiligten gefordert, den Ausbildungsprozess erfolgreich zu gestalten“ so Mantel.

Für 47 Jugendliche und junge Erwachsene startet nun die Ausbildung in den vielfältigen Berufen. Von WerkerInnen im Garten- und Landschaftsbau, über HauswirtschafterInnen oder Konstruktionsmechaniker, bis hin zu BäckerInnen  ist alles dabei. In insgesamt 27 Berufen bietet das Kolping-Berufsbildungswerk in Brakel die Möglichkeit, einen Einstieg in den Arbeitsmarkt zu finden.

Endlich wieder live und in Präsenz im Rahmen der Einführungsveranstaltung die TeilnehmerInnen begrüßen zu dürfen war auch Gundula Zelink-Schrebb (Leitung Lernort Wohnen) und Tobias Beckmann (Ausbildungsleitung) eine große Freude. Gemeinsam gaben beide Antworten auf die typischen Fragen, die TeilnehmerInnen in der ersten Zeit bewegen. Gundula Zelink-Schrebb moderierte die Veranstaltung und betonte, dass auch alle MitarbeiterInnen sich auf den diesjährigen Ausbildungsstart freuen und sich an der Vorbereitung für den Empfang beteiligt haben. So wurden beispielsweise Geschenke zusammengestellt, die Sporthalle dekoriert und ein kleiner Mittagssnack für die neuen TeilnehmerInnen und ihre Eltern bereitgestellt. Für die musikalische Begleitung das  der Veranstaltung  sorgte das  Saxofon-Ensemble der Städtischen Musikschule in Paderborn „Saxaholics“.

Auch wenn die Veranstaltung unter Berücksichtigung entsprechender Hygieneauflagen stattfand und jeder Besucher der Sporthalle an diesem Tag getestet, geimpft oder genesen sein musste, war eine tolle Stimmung und ein ganzes Stück „Normalität“ zu spüren.

Nachdem sich die Ausbildungsmannschaft des BBW einzeln vorgestellt hatte kamen auch Auszubildende aus den bereits laufenden Jahrgängen zu Wort. Sie konnten den „Neuen“ humorvoll einige Tipps mit auf den Weg geben und wurden für ihren Einsatz mit reichlich Applaus belohnt.

Nach dem Erinnerungsfoto, das in diesem Fall mit einer Drohne aus der Luft aufgenommen wurde, begann dann das Abenteuer Ausbildung mit der Zuordnung zu den einzelnen Berufsbereichen.

Die Einführungs- und Kennlernphase dauert i.d.R. für die neuen Auzubildenden drei Wochen, damit man sich in Ruhe auf die neue Umgebung und die vielen neuen Gesichter einstellen kann.

Mit der Entscheidung einen Ausbildungsberuf zu erlernen ist der erste wichtige Schritt in die berufliche Zukunft gemacht. Die Mitarbeiter des Kolping-Berufsbildungswerkes wünschen allen Teilnehmenden viel Spass und Erfolg für diese wichtige Lebensphase.

Kolping-Berufsbildungswerk Brakel modernisiert Internat

Brakel. Die Förderung über rund 600.000 Euro ermöglicht es dem Kolping-Berufsbildungswerk Brakel, in zeitgemäße Wohnformen und Ausstattungen in vier Wohnbereichen im Internatsbereich zu investieren. 37 Einzelapartments und 4 Gemeinschaftsküchen werden bis zum 30.11.2021 umgebaut, modernisiert und energetisch saniert.
 
In einer Feierstunde übergibt Regierungspräsidentin Judith Pirscher am 9. Juli den Fördermittelbescheid der Bezirksregierung Detmold an Hauptgeschäftsführer des Kolping-Bildungswerks Paderborn, Wolfgang Gelhard, und Dietmar Mantel, Geschäftsführer des Kolping-Berufsbildungswerks Brakel (KBBW).
 
Regierungspräsidentin Judith Pirscher: „Das Kolping Berufsbildungswerk Brakel bietet jungen Menschen hervorragende Ausbildungschancen und unterstützt die heimischen Betriebe mit gut ausgebildeten Fachkräften. Durch die Modernisierung passt das Kolping Berufsbildungswerk Brakel die Wohnanlage den heutigen Standards an und steigert damitdie Attraktivität des Lernortes. Ich freue mich, den Bewilligungsbescheid über fast 600.0000 Euro für dieses Projekt übergeben zu können.“
 
Das KBBW bildet junge Menschen mit Lernförderbedarf in 26 Berufen und 8 Berufsfeldern für den ersten Arbeitsmarkt aus. Die Rehabilitationseinrichtung weist einen Einzugsbereich von bis zu 100 km aus, zum Teil aber auch weit darüber hinaus.
 
Die berufliche Rehabilitation ist eng verzahnt mit der ganzheitlichen Persönlichkeitsförderung der jungen Menschen. Aus diesem Grund wohnen die meisten Auszubildenden im Internat des KBBW, welches gleichzeitig als „Lernort Wohnen“ bezeichnet wird. In drei Verselbstständigungsstufen werden sie auf ihrem Weg in ein eigenständiges Leben begleitet – eine der Grundvoraussetzungen für die Integration in den ersten Arbeitsmarkt und für den dauerhaften Verbleib in einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung.
 
Das Regionale Wirtschaftsförderungsprogramm (RWP) fördert aus Mitteln der Bund-Länder-Gemeinschaftsausgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) mit 40% aus GRW-Mitteln (Bund) und mit weiteren 40% aus GRW-Mitteln (Land) mit insgesamt rund 600.000 € dieses Projekt. Der Eigenanteil des KBBW liegt bei 20% bzw. rund 150.000 €.Finanziell unterstützt durch
 
 
 
 

Fair und direkt: Kolpingwerk stellt „neuen“ TATICO vor Produktion und Vertrieb ab 1. Juli in Brakel – Bestellungen ab sofort möglich!

Nach Wochen der Vorbereitung ist es am 1. Juli soweit: Kaffeeliebhaber*innen können den fair gehandelten TATICO-Kaffee jetzt am neuen Produktions- und Vertriebsstandort in Brakel in Ostwestfalen bestellen. Auch der neue Onlineshop ist dann unter der Adresse www.tatico.de erreichbar. Während sich „hinter den Kulissen“ vieles verändert hat, bleiben Produktsortiment und Preise gleich.

Schon seit dem Frühjahr arbeitet das TATICO-Team bei Kolping darauf hin, alle Produktions- und Vertriebsaktivitäten in eigener Hand zu bündeln. Durch einige organisatorische Veränderungen konnte die Lieferkette von den Produzent*innen bis zu den Konsument*innen optimiert werden.

TATICO trägt nun wieder das TransFair-Siegel und erfüllt damit in Anbau, Ernte und Handel die umfangreichen Kriterien der weltweit etablierten Fair-Handels-Standards. Im Sinne maximaler Fairness und Transparenz wird auf sämtliche zwischengeschaltete Stellen verzichtet. Für die Ernte 2020/2021 wurden die Verhandlungen mit den Produzent*innen in Honduras digital und direkt geführt. So ist der TATICO Kaffee nicht nur Fair Trade, sondern jetzt auch Direct Trade.

Wichtig für alle bisherigen Kund*innen: Das Sortiment und die Preise ändern sich nicht. Lediglich die Kaffeepads werden nicht mehr angeboten. Der TATICO Kaffee wird mit Ausnahme des Espressos zu 100 Prozent aus Arabica-Bohnen geröstet, handgepflückt, natürlich getrocknet und direkt gehandelt. Bei Verkostungen hat die Ernte 2020/2021, die ab 1. Juli auf den Markt kommt, im internationalen Vergleich Spitzenwerte erzielt. Am neuen Röststandort im ostwestfälischen Brakel wurden die Röstprofile gemeinsam mit zwei Kaffeeexpert*innen aus Honduras perfektioniert, die derzeit beim Kolpingwerk zu Gast sind um den Marktstart vorzubereiten und zu begleiten.

Bestellungen sind ab 1. Juli telefonisch unter der Rufnummer 05272 301-123 und per E-Mail unter bestellung@tatico.de möglich. Der neue Onlineshop ist unter der Adresse www.tatico.de erreichbar. Der neue Röststandort wird als „gläserne Produktion“ gestaltet, die ein Ort der Begegnung mit Besichtigungsmöglichkeit für interessierte Kaffeefreund*innen werden soll. Derzeit wird ein Konzept entwickelt, um den Kaffee zukünftig in einem Inklusionsbetrieb zu rösten und zu vertreiben.

 

 

Nachhaltig. Fair. Genießen. So kommt TATICO ab 1. Juli auf den Markt.

(Foto: Mario Polzer)

Herausgeber:Kolpingwerk Diözesanverband Paderborn, Am Busdorf 7, 33098 Paderborn, www.kolping-paderborn.de

Ihr Ansprechpartner:Mario Polzer (Öffentlichkeitsarbeit), Tel. 05251 2888-524, E-Mail: mario.polzer@kolping-paderborn.de

TATICO: In Honduras versandt, jetzt in Hamburg in Empfang genommen

Seit vergangener Woche sind Katherine Amaya und Antonio Castellanos, Kaffeeexpert*innen und Mitarbeiter*innen der Exportfirma Coffee Planet Corporation aus Honduras, zu Gast beim Kolpingwerk Paderborn, um den Marktstart des neuen TATICO-Kaffees am 1. Juli zu unterstützen.

Gemeinsam mit ihnen ist auch die letzte Container-Lieferung Rohkaffee in Deutschland angekommen. So konnten die beiden in Begleitung von Thorsten Schulz, Referent der Geschäftsführung des Kolping Bildungswerkes Paderborn und Ramona Linder, Referentin für Internationales, den Kaffee, den sie in Honduras für den Export vorbereitet hatten, im Hamburger Hafen in Empfang nehmen. Ein besonderer Augenblick: die Öffnung der Container und die Entladung der Jutesäcke mit hochwertigem Rohkaffee, produziert von der Kolping-Kooperative COCACCAL.

Lagermeister Evgenji Patanin führte über das Betriebsgelände und durch die Kaffee-Lager im Hamburger Hafen, wo der Rohkaffee eingelagert und nach Bedarf nach Brakel abgerufen wird. Am neuen Röststandort in Ostwestfalen wird TATICO zukünftig geröstet und versendet. Bestellungen sind ab dem 24. Juni 2021 telefonisch unter 05272 301-123 und ab Donnerstag kommender Woche (1. Juli) per E-Mail unter  möglich.

 

 

 

24.06.2021

Kaffee-Expert*innen aus Honduras zu Gast beim Kolpingwerk

Kolpingwerk Paderborn übernimmt in Kürze Produktion und Vertrieb des fair gehandelten TATICO Kaffees

In Brakel in Ostwestfalen ist in den vergangenen Wochen ein neuer Röststandort für den fair gehandelten TATICO Kaffee entstanden. Für die finale Produktentwicklung unterstützen den Prozess nun zwei Expert*innen aus Honduras im Rahmen eines Aufenthaltes mit dem Ziel des Wissenstransfers und der optimalen Veredelung des Kaffees.

Eine Dienstreise der besonderen Art haben Katherine Amaya und Antonio Castellanos aus Honduras angetreten. Für vier Wochen werden sie gemeinsam mit dem Team des Kolpingwerkes Paderborn den Marktstart des neuen TATICO-Kaffees am 1. Juli vorbereiten. Im Rahmen des Imports von hochwertigem Rohkaffee für die Marke TATICO arbeiten das Kolpingwerk Paderborn, das Kolpingwerk Honduras, die ihm zugehörige Kaffee-Kooperative COCACCAL und die Exportfirma Coffee Planet Corporation seit dem Ernteprozess 2020/2021 in enger und direkter Zusammenarbeit mit dem Ziel einer nachhaltigen Handelsbeziehung.

Die beiden Expert*innen, die seit Anfang dieser Woche in Deutschland sind, sind Mitarbeiter*innen unseres Exportpartners Coffee Planet Corporation, einer international agierenden und renommierten Exportfirma für Kaffee. Antonio Castellanos ist Kaffee-Spezialist, Fünf-Sterne-Cupper und arbeitet als Standortleitung von Coffee Planet El Paraíso, Honduras, im Einkauf von Nass- und Trockenkaffees. Katherine Amaya ist Sensorikerin, ausgebildete Barista und arbeitet im Qualitätsmanagement und in der Qualitätskontrolle.

Beide haben eine enge Bindung zum Kolpingwerk Honduras. Katherine Amaya ist dort neben ihrer hauptberuflichen Tätigkeit ehrenamtlich im Arbeitsbereich Kaffee engagiert. Die Leidenschaft für Kolping entstand im Rahmen eines Studien-Praktikums. Auch Antonio Castellanos ist eng mit der Geschichte der Kaffee-Kooperation verbunden. Er war der erste Agraringenieur des Kolpingwerkes Honduras und hat die Zusammenarbeit von Beginn an begleitet. Dadurch kennt er die Prozesse rund um die Aufbereitung des Kaffees, die Fincas, die Produzent*innen, die Anbaugebiete und die Qualitäten und Eigenheiten des Kaffees wie kein anderer.

Die kommende Woche wird der finalen Entwicklung der Röstprofile gewidmet. Gemeinsam werden wir die optimale Veredelung der Bohnen erarbeiten, damit die Kund*innen ab Juli ihren TATICO-Kaffee nachhaltig und fair genießen können.

18.06.2021

Teilhabe von Menschen mit Behinderung weiter stärken

Der Bundestag berät heute das neue Teilhabestärkungsgesetz. Es sieht unter anderem Verbesserungen bei den Leistungen der beruflichen Rehabilitation vor. Dazu erklärt der Vorsitzende der BAG BBW, Tobias Schmidt:

 

„Das Teilhabestärkungsgesetz sieht viele Maßnahmen vor, die die Teilhabe von Menschen mit Behinderung verbessern. Das begrüßen wir grundsätzlich und sehen gleichzeitig Nachbesserungsbedarf.

So fordern wir, dass die Zugänge zu beruflichen Reha-Maßnahmen für Jugendliche und junge Erwachsene mit multiplen Leistungsein­schrän­kun­gen aus dem SGB II unabhängig vom einem anerkannten Reha-Status möglich werden. Zudem verhindert das grundsätzliche Leistungsverbot, dass Jobcenter direkt in berufliche Reha-Maßnah­men vermitteln können. Damit gehen regelmäßig junge Menschen an den Schnittstellen verloren. Dieses Leistungsverbot muss fallen, damit mehr jungen Menschen ihren Platz im Arbeitsleben und unserer Gesellschaft finden.

Die Stärkung des Gewaltschutzes im SGB IX ist überfällig und unter­streicht den besonderen Stellenwert im Rehabilitationsrecht. Wir brauchen neben Gewaltschutzkonzepten vor allem fortlaufende Schu­lungen von Fachkräften und Mitarbeitenden in den Einrich­tungen, damit die Konzepte in der Praxis eine Wirkung entfalten.

Die Ausweitung des Budgets für Ausbildung greift zu kurz. Die Be­schränkung des leistungsberechtigten Personenkreises auf Men­schen mit Behinderungen, die Anspruch auf Leistungen im Eingangs- und Berufsbildungsbereich der Werkstätten für behin­derte Men­schen haben, verfehlt weiterhin das Ziel, den Ausbildungs­markt inklusiver zu machen. Ein „Budget für Ausbildung“ kann nur wirken, wenn es allen Jugendlichen mit Reha-Status zur Verfügung steht.

Im weiteren Gesetzgebungsverfahren sehen wir weiteren Verbesserungsbedarf. Angesichts der enormen Auswirkungen der Corona-Pandemie auf den Arbeitsmarkt – insbesondere für Menschen mit Behinderung - muss die Arbeitsmarktteilhabe durch gezielte Maßnahmen und Programme verbessert werden, damit sie nicht noch weiter abgehängt werden.“

Beste Homeschooling-Lehrkraft

Stellvertretend für unsere Ausbilder, Pädagogen und Psychologen haben wir Christoph Schmitz bei Radio Hochstift als beste Lehrkraft der Heimlernphase nominiert. Er ist Ausbilder in der Berufsvorbereitenden Bildungsmaßname. Homeschooling in stundenlangen virtuellen Klassenraumsitzungen kommt für uns nicht infrage. Praktische Ausbildungsinhalte müssen anders vermittelt werden. Christoph Schmitz beispielsweise stellt in seinem YouTube-Kanal "Holzwurm" Anleitungen zu den Arbeitspaketen vor, die unsere Ausbilder den Jugendlichen per Post schicken oder bei ihnen zu Hause vorbeibringen – also Materialen, Werkzeuge usw. So halten sie neben den täglichen Anrufen und Videokonferenzen auch den persönlichen Kontakt, aktivieren und machen Mut durchzuhalten. Christoph Schmitz hat schon Verschiedenes zu Hause bauen lassen: Smartphone-Ladestationen, Holzspiele, Nistkästen, Stövchen …

https://www.youtube.com/watch?v=W32XtSQ46hw&feature=youtu.be

23.02.2021

Kolping-Challenge

Gesucht werden die besten Grußbotschaften unserer Azubis aus der Heimlernphase. Aus den Gewinnervideos schneiden wir einen Film zusammen – von den Azubis für die Azubis in einer herausfordernden Zeit!

 

 

Alle Infos die Ihr braucht, findet Ihr hier.

Vielen Dank für all die schönen Einsendungen, wir haben uns für die besten Videos zur Heimlernphase entschieden. Das Video zu den Gewinnern der Kolping Challenge findet Ihr hier.

 

 

26.03.2021

2020

TatWort-Karten am Kolpinggedenktag 2020

Der Kolpinggedenktag im Dezember ist ein fester Bestandteil im jahreszeitlichen Kalender des Kolping-Berufsbildungswerks zusammen mit der Adolph Kolping Förderschule und dem Kolping Förderberufskolleg. Er gelang auch unter Corona-Bedingungen. Die Ausbildungs- und BvB-Gruppen blieben in kleinen Kreisen unter sich und machten sich auf unterschiedlichste Weise Gedanken zum Leben und Wirken des einstigen Sozialreformers Adolph Kolping bis in den heutigen Tag hinein.

Einige Beispiele: Wie waren die Lebens- und Arbeitsbedingungen der Menschen einst und heute? Was bedeutet „auf die Walz gehen“? Wer macht das heute noch und warum? Film-, Hör- und Plakatbeispiele veranschaulichten Kolpings Leben und Werk. Besonders attraktiv waren die TatWort-Karten. Diözesanpräses Sebastian Schulz vom Kolpingwerk Diözesanverband Paderborn ließ bekannte Kolpingzitate mit einem zeitgemäßen Schlagwort und passendem Layout versehen. Die Karten sind ein Hingucker, machen neugierig und regen zum Nachdenken und Austausch an. Zu Themen wie „Mama“, „Heimat“, „Weltverbesserer“ oder „mutig“ konnte jeder, der wollte, seine Gedanken und seine Meinung mitteilen.

Kein Kolpinggedenktag ohne gemeinsames Essen. Dank der Ausbildungsbäckerei mussten wir auch dieses Jahr nicht darauf verzichten. Die angehenden Bäckerfachwerker und BvB-Pro-Teilnehmenden produzierten 240 Stutenkerle und verteilten diese anschließend unter Einhaltung der Hygienevorschriften in allen Klassen und Ausbildungsgruppen.  Danke für das traditionsreiche süße Naschwerk an diesem Tag!