Unser Auftrag

Als Berufsbildungswerk mit über 40-jähriger Erfahrung beruht unser gesetzlicher Auftrag auf § 51 Sozialgesetzbuch, Neuntes Buch (SGB IX). Wir fördern die berufliche Rehabilitation von

Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit dem Förderschwerpunkt Lernen. Darüber hinaus sind wir gemäß § 5 AZAV zertifizierter Anbieter von Maßnahmen der Beruflichen Bildung in den Fachbereichen 1, 3, 4 und 6.
Des Weiteren zählen ESF-geförderte Maßnahmen und die anderer Förderer zu unserem Leistungsspektrum.

Berufliche Orientierung

Unsere Angebote zur Berufsorientierung und Förderung der Ausbildungsreife sind systematisch und individuell auf den jungen Menschen zugeschnitten. Auch außerhalb des Schuljahresrhythmus beraten wir Schülerinnen und Schüler mit ihrer Begleitperson gern und stellen unsere Einrichtung vor.

Eine Übersicht unserer BO-Angebote finden Sie hier: BO-Angebote.pdf

Ansprechpartner:
Michael Schrick, Tel. 05272 301-157, michael.schrick@kolping-bbw-brakel.de

Wohnen und Leben

Vornehmlich in Einzelzimmern in den Wohngruppen untergebracht, unterstützt und entlastet der Lernort Wohnen unsere Jugendlichen und jungen Erwachsenen in persönlichen und sozialen Problemlagen, die sich auf die Ausbildung blockierend auswirken. In der stufenweisen Verselbstständigung zusammen mit Gleichgesinnten und Gleichaltrigen lernen sie, sich Schritt für Schritt von zu Hause abzunabeln bis hin zu einer eigenen Wohnung nach Ausbildungsende. Leben, Spaß haben, soziale und personale Kompetenzen entwickeln: Wohnen und Leben im Internat bedeuten so viel mehr als Verpflegung und Unterkunft. Sie sind der Wegbereiter für die nachhaltige Teilhabe des jungen Menschen an Gesellschaft und Arbeitsmarkt.

Ansprechpartnerin:
Gundula Zelink-Schrebb, Tel. 05272 301-476,  

Berufsbildungsangebot

In acht Berufsfeldern bieten wir Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit dem Förderschwerpunkt Lernen 26 staatlich anerkannte Ausbildungsberufe an. Dazu zählen sowohl Vollausbildungen als auch fachpraktische Ausbildungen. Unsere betrieblichen Praxisanteile sind so umfangreich wie möglich – individuell abgestimmt auf die Bedürfnisse und wachsenden Kompetenzen des jungen Menschen und, falls gewünscht, in seiner Heimatnähe. Wir profitieren dabei von unserem jahrzehntelang gewachsenen Netzwerk zu den Unternehmen in und außerhalb der Region. Ausbildungsbeginn ist bei uns zweimal im Jahr – im August und im Februar mit flexibler, verlängerter Nachmeldung bis Oktober bzw. März. Damit tragen wir der zunehmenden Flexibilisierung des Ausbildungsmarkts Rechnung, der auch ein halbes Jahr nach dem letzten Schulbesuchsjahr offen für Ausbildungswillige sein sollte.

Hier gelangen Sie zu unserem aktuellen Berufsbildungsangebot mit Maßnahmenummern: Bildungsangebot 2020.pdf

Hier finden Sie die Maßnahmen der Beruflichen Bildung.

Für die Beratung Ihrer Kundinnen und Kunden empfehlen wir unser Angebotsspektrum in zielgruppengerechter Ansprache für Teilnehmer.

Ansprechpartner:
Tobias Beckmann, Tel. 05272 301-257, tobias.beckmann@kolping-bbw-brakel.de

Aktion "100 zusätzliche Ausbildungsplätze"

Um jungen Menschen mit Behinderung in der Nachvermittlungsphase Januar/Februar die Chance auf eine Ausbildung zu ermöglichen, beteiligen wir uns an der Aktion „100 zusätzliche Ausbildungsplätze für behinderte Jugendliche und junge Erwachsene in Nordrhein-Westfalen“. Wir unterstützen die Jugendlichen in ihrer Berufswahl und schließen mit ihnen einen Ausbildungsvertrag ab. Unser Ausbildungscoach koordiniert die Ausbildung zwischen den Lernorten KBBW, Berufskolleg und Betrieb des ersten Arbeitsmarkts sowie den individuellen Stütz- und Förderunterricht. Die praktische Ausbildung erfolgt überwiegend in Betrieben, um zum einen die Wirtschaftsnähe der Ausbildungen zu gewährleisten, zweitens aber auch, um den intensiven Kontakt potenzieller Arbeitgeber mit dem Jugendlichen zu ermöglichen. Die Betriebe werden von uns während der gesamten Ausbildungszeit unterstützt. Schon während der Ausbildung beraten wir die Jugendlichen bei der Suche nach einer anschlussfähigen Beschäftigung.

 

 


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Beliebt

Unter dieser Rubrik führen wir alle Themen auf, zu denen wir in den sozialen Medien, in Zuschriften und auch persönlichen Gesprächen besonderen Zuspruch erhalten.

Zusätzliche Qualifizierungen: Maschinenlehrgänge in der Holztechnik (TSM 1, 2, 3 sowie TSO), Flurförderzeugausbildungen und der Grundlehrgang an der Motorsäge sind besonders gefragte Qualifizierungen. Beginn individuell nach Absprache.

Neuer Beruf im KBBW: Die/der Fachpraktiker(in) für personenbezogene Serviceleistungen erfreut sich trotz seines sperrigen Namens großer Beliebtheit. Klicken Sie doch mal hier rein.

Fahrdienst: Brakel ist idyllisch gelegen und verfügt dabei über sehr gute ÖPNV-Verbindungen. Hapert es dennoch an der Mobilität des Teilnehmers, sorgt unser hauseigener, täglicher Fahrdienst für Abhilfe. Sprechen Sie uns gern an.

Einzelzimmer: Viele unserer Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Lernort Wohnen freuen sich über unsere Einzelzimmer, die sie als Rückzugsorte nutzen können. Auf Wunsch stehen aber auch Zweibettzimmer zur Verfügung.

Metalltechnik: Für das Berufsbildungsangebot ab Februar 2021 haben wir bei der Regionaldirektion in Düsseldorf den Beruf Maschinen- und Anlagenführer mit 16 Platzzahlen beantragt. Die MINT-starke Region OWL sieht hier eindeutig Bedarfe.

Be-IT-Ink – Berufliches Immersives Training für Inklusion: Augmented Reality (AR) und Virtual Reality (VR) können Auszubildende mit dem Förderschwerpunkt Lernen unterstützen, grundlegende berufliche Kompetenzen aufzubauen – das ist die Hypothese eines Forschungssettings des Zeitbild Verlags zusammen mit Projektpartnern. Einer zweidimensionalen Zeichnung kann auf diese Weise der Transfer in die Dreidimensionalität gelingen, eine Leiter führt nicht zum gefährlichen Sturz, sollte sie nicht fachgerecht aufgestellt worden sein. Auszubildende des Kolping-Berufsbildungswerks, des Kolping Schulwerks und Wieneke Anlagenbau erprobten die von uns entwickelten und von VISCOPIC programmierten Aufgaben. Sie werden nun von der Technischen Universität München evaluiert. Das Projekt wurde aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) und aus dem Europäischen Sozialfonds der Europäischen Union (ESF) gefördert und ist eines von zehn Preisträgern des Wettbewerbs "Ausgezeichnete Orte im Land der Ideen 2019".